Die „Förderung neues Dach“ ist auch 2026 der Schlüssel zur günstigen Sanierung. Wer jetzt plant, sichert sich Zuschüsse, bevor die Töpfe leer sind. Ein neues Dach ist die beste Versicherung gegen steigende Energiepreise.
Die finanzielle Belastung einer Sanierung ist hoch. Glücklicherweise gibt es zahlreiche staatliche Programme für die Förderung neues Dach, die Ihnen helfen, die Last deutlich zu reduzieren. Dieser Artikel führt Sie durch den aktuellen Stand und zeigt, wie Sie sich die Budgets schon heute sichern.
Inhaltsverzeichnis
💰 Die „Förderung neues Dach“ 2026 im Überblick
Wer heute saniert, muss die Kosten nicht alleine tragen. Auch im Jahr 2026 bleibt die Grundregel bestehen: Der Staat will klimaneutrale Gebäude. Damit Ihre Förderung neues Dach genehmigt wird, müssen Sie zwischen drei Säulen unterscheiden:
- Zuschüsse (Geld vom Staat, das Sie behalten dürfen – ideal für Einzelmaßnahmen)
- Kredite (Zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss – für Komplettsanierungen)
- Steuerboni (Rückerstattung über die Einkommensteuer – die unbürokratische Lösung)
🏦 KfW-Förderung: Der Partner für Komplettsanierungen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bleibt auch 2026 Ihre erste Anlaufstelle, wenn Sie das Dach im Rahmen einer Komplettsanierung zum Effizienzhaus erneuern.
Das Programm “Wohngebäude – Kredit (261)” bietet extrem günstige Zinsen und hohe Tilgungszuschüsse. Da die Bauzinsen am Markt schwanken, ist dieser gesicherte KfW-Zins für 2026 ein echter Anker für Ihre Finanzierung.
👉 Mehr Infos: KfW Energieeffizient Sanieren
📉 BAFA-Förderung: Bargeld für Einzelmaßnahmen
Sie wollen 2026 “nur” das Dach dämmen, aber nicht das ganze Haus sanieren? Dann ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig.
Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) erhalten Sie für die Dämmung des Daches einen direkten Zuschuss von 15 %. Wenn Sie sich jetzt schon einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen lassen, steigt dieser Bonus auf 20 %.
👉 Direkt zum Antrag: BAFA Bundesförderung für effiziente Gebäude
🏛️ Regionale Förderprogramme & Steuer-Tipps
Neben Berlin geben oft auch Bundesländer oder Ihre Kommune Geld dazu. Fragen Sie unbedingt bei Ihrem Bauamt nach lokalen “Klimaschutz-Töpfen 2026”.
Sollten Sie keine Lust auf Anträge haben, bleibt der Steuerbonus. Sie können 20 % der Sanierungskosten (über 3 Jahre verteilt) von der Steuer absetzen (§ 35c EStG). Das gilt auch für jede Förderung neues Dach, die 2026 umgesetzt wird, solange Sie keine anderen Zuschüsse nutzen.
Achtung – Entweder Oder: Sie können die steuerliche Förderung nicht mit KfW- oder BAFA-Zuschüssen kombinieren. Rechnen Sie vorher genau nach, was sich mehr lohnt!
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📋 Der Weg zur erfolgreichen Beantragung
Die Beantragung wirkt oft komplex, folgt aber einer strengen Logik. Wer diese Reihenfolge missachtet, verliert oft tausende Euro.
1. Frühzeitige Planung & Energieberater
Handwerker haben oft Vorlaufzeiten von mehreren Monaten. Wer im Sommer 2026 ein neues Dach haben will, muss jetzt den Energieberater kontaktieren. Für die meisten Förderungen ist ein zertifizierter Energie-Effizienz-Experte ohnehin Pflicht.
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2. Antrag VOR Baubeginn stellen
Das ist die wichtigste Regel überhaupt: Erst den Antrag stellen, dann den Handwerker beauftragen! Sobald Sie den Liefer- und Leistungsvertrag unterschrieben haben bevor der Antrag beim Amt ist, verfällt der Anspruch auf Zuschüsse.
3. Auswahl eines qualifizierten Fachbetriebs
Die Qualität der Ausführung entscheidet über die Langlebigkeit Ihres Daches. Achten Sie auf Meisterbetriebe, die sich mit den energetischen Standards für 2026 auskennen.
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